Talabfahrt "Michl"

Den Bergbahnen Speikboden liegt der Hausberg der Tauferer Bevölkerung sehr am Herzen. Der langersehnte Wunsch, die Talabfahrt vom Speikboden auch den mittelmäßigen Skifahrern zugänglich zu machen, wird jetzt Wirklichkeit! Im Laufe der Sommermonate wurde die Piste an die heutigen Sicherheits- und Qualitätsansprüchen angepasst, und hat sich somit nicht nur eine neue Farbe, sondern auch einen neuen Namen verdient!

Die neue Piste besitzt einen einzigartigen Flair mit einem faszinierenden Ausblick über das gesamte Ahrntal und dem Alpenhauptkamm. Für geübte Skifahrer sind jede Menge interessante Abschnitte mit dabei, aber auch der mittelmäßige Skifahrer wird keine Probleme haben, die Piste zu bewältigen. Dank der Verbesserung einzelner Eng- und Steilstellen entlang der Abfahrt wird die Piste ab kommender Saison in die mittlere Schwierigkeit herabgestuft.

Die bevorstehende Wintersaison in der Skiworld Ahrntal kann also mit einem neuen Highlight eröffnet werden!

Die Geschichte - 50 Jahre Speikboden

Die Anfgänge

1968

Immer mehr Wintersportbegeisterte drängen auf die Michlreiser Skihänge. Vor allem in der Hochsaison sind die Grenzen der Förderanlage erreicht

Die Planung

1969

Die ersten Pläne zur Erweiterung der Pisten und Seilbahnanlagen werden geschmiedet. Eine Projektierungsgruppe nimmt Lokalaugenschein auf der Michlreiser Alm.

Die Gründung

1970

Während in den Sommermonaten Sommerfrischler und Feriengäste nach Michlreis befördert werden, beginnt die Planung zur Erschließung der Michlreiser Alm. Noch im gleichen Jahr wurde
auf Initiative des damaligen Verkehrsvereins von Sand in Taufers die Speikboden AG gegründet.

Die Erweiterung

1971

Es werden vier neue Liftanlagen und zwei Gebäude erstellt. Von der Mittel- zur Bergstation wird der Korblift "Speikboden" gebaut und auf der Inneren Michlreiser Alm die drei Schlepplifte "Seenock", "Alm" und "Glück" errichtet.

Der Umbau

1976

Umbau des Almlifts vom Einzel zum Doppelschlepplift. Neben der Verlängerung des Lifts wird auch die Piste umgebaut.

Der Doppelsessellift

1978

Der Korblift "Speikboden" (von der ehemaligen Mittel- zur Bergstation) wird zum Doppelsessellift umgebaut

Der kuppelbare Dreier-Sessellift

1984

Der Doppelsessellift "Speikboden" wird zu einem kuppelbaren Dreier-Sessellift umgebaut. Auf der Skipiste Michlreis wird eine Beschneiungsanlage errichtet.

Die Räumlichkeiten

1988

Die Bergstation wird ausgebaut und um einen Skikindergarten, ein Skidepot und einen Erste-Hilfe-Raum erweitert. Von der Mittel- bis zur Bergstation wird eine Schneeanlage errichtet

Die Mittelstation

1989

Der Doppelsessellift "Michlreis" wird zu einem kuppelbaren Vierer-Sessellift umgebaut. Ein Babylift für Kleinkinder wird errichtet.

Die Pumpstation

1991

Die Pumpstation an der Talstation wird ausgebaut und mit einem Kühlturm versehen.

Das Glück

1996

Der Schlepplift "Glück" wird zu einem Vierer-Sessellift mit Haube umgebaut.

Der Ausblick

2000

Der Vierer-Sessellift "Sonnklar" wird gebaut. Er bringt die Skifahrer in nur wenigen Minuten hinauf auf 2.400 Meter Höhe zum gleichnamigen Gipfel.

Die Kabinenbahn

2005

Innerhalb von nur 4 Monaten wird 2005 die hochmoderne Kabinenbahn gebaut. Sie ersetzt mit 90 Kabinen mit jeweils acht Sitzplätzen zwei alte Sessellifte. Das sechs Kilometer lange Seil kann mit 1.760 PS Leistung rund 2.400 Personen in der Stunde befördern.

Der Alm-Express

2008

In der Wintersaison 2007/2008 wird der neue Alm-Express in Betrieb genommen. Die moderne Kabinenbahn ersetzt nicht nur den Sessellift-Vorgänger, sondern entschärft nun auch das Nadelöhr unterhalb der Bergstation. 

Das Förderband

2008

Seit dem Winter 2007/08 sorgt ein neuartiges Betriebssystem für Aufsehen: Das neue Förderband ist 220 Meter lang, 75 cm breit und überwindet einen Höhenunterschied von 43 Metern. Eine Plexiglas-Dachkonstruktion schützt vor Witterungseinflüssen.

Das Speicherbecken

2017

Der Wasserspeicher hat ein Fassungsvermögen von 42.000 Kubikmetern und befindet sich am Rande der Seenock Piste auf rund 2.200 Metern Meereshöhe. Dank des Speichersees können nun alle Schnee-Erzeuger oberhalb von 1.800 Metern Meereshöhe gleichzeitig in Betrieb genommen werden. Innerhalb weniger Tage ist es nun möglich, die Grundbeschneiung der Pisten vorzunehmen.

Der Klettersteig

2018

Der Klettersteig am Speikboden führt in mittlerer aber doch anspruchsvoller Schwierigkeit 350 Höhenmeter hinauf zum Speikbodenkreuz auf 2.517m. Der leichte Aufstieg und die grandiose Aussicht machen den Klettersteig zu einem beliebten Ausflugsziel.